Luxus-Kita – Die Stadt muss zahlen!

Artikel gespeichert unter: Geldersatz,Rechtsanspruch,Rechtsgrundlage


In einem aktuellen Urteil hat das Verwaltungsgericht München die Stadt München verurteilt, dem Kind die Kosten für eine private Kita zu erstatten. Die Mutter hat für das Kind keinen Platz in einer städtischen Kita bekommen und hat deshalb aufgrund ihrer Berufstätigkeit eine private Kita in Anspruch nehmen müssen. Dafür sind ihr erhebliche Mehrkosten entstanden. Diese kriegt sie nun von der Stadt München ersetzt.

Das Kind wurde in diesem Fall durch die Rechtsanwältin Magdalena Gediga von der Kanzlei Prof. Dr. Volker Thieler, Bahnhofstr. 100, 82166 Gräfelfing vertreten.

Wir begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts München und halten diese für richtig. Die Entscheidung stützt sich auf die aktuelle Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, wonach dem Kind unter bestimmten Voraussetzungen ein Aufwendungsersatzanspruch wegen der Mehrkosten für eine private Kita zusteht.

Ihr Kitaverein

Haben Sie Fragen? E-Mail an den Verein

« Die Problematik des Übergangsangebots     Kitaplatz – was muss man in Kauf nehmen? »

Themen

Links

Feeds