Betreuungsschlüssel

Der Betreuungsschlüssel spiegelt das Verhältnis zwischen Betreuern in der Kita und den zu betreuenden Kindern wider. Von Experten wird eine Betreuungsschlüssel bezüglich des Personals in Kinderkrippen von einer Quote von maximal drei Kleinkindern je ausgebildete Fachkraft verlangt. Streit wird künftig im Rahmen von Gerichtsverfahren entstehen, ob die Fachkräfte entsprechend ausgebildet sind und ob die Gemeinde von der Quote von maximal drei Kleinkindern pro ausgebildete Fachkraft abweichen kann.

Prof. Dr. Thieler
Rechtsanwalt

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Qualifizierte Betreuer

Die Betreuer in Ihrer Kita sollten auf jedes Kind individuell eingehen können. Dazu gehört auch die Berücksichtigung der jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der einzelnen Kinder. Diese sollten von den Betreuern ihrem Alter gemäß behandelt sowie in allen Tätigkeiten eingebunden und unterstützt werden. Zudem sollten die Betreuer angemessen auf das Tun der Kinder reagieren und deren Erfahrungen interessiert widerspiegeln.

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Kontakt mit den Eltern

Seitens der Kita sollte der Kontakt mit den Eltern gesucht werden, beispielsweise über Elternabende oder ähnliche Veranstaltungen. Eine regelmäßige Rücksprache bezüglich der Entwicklung Ihres Kindes wird empfohlen.

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Spielmöglichkeiten

In der Kita sollten ausreichend Spielmöglichkeiten für Ihr Kind vorhanden sein, die dem Alter und den Interessen Ihres Kindes entsprechen.

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Teilnahme der Kinder am Alltag

Die Kinder sollten in den Alltag eingebunden werden, beispielsweise über gemeinsames Zubereiten der Mahlzeiten oder über die Gestaltung der Angebote in der Kita.

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Kooperationen und Angebote

Empfehlenswert ist eine Kooperation mit anderen Einrichtungen, z.B. Vereinen, sowie die Bereitstellung weiterer Angebote für Ihr Kind. Dabei kann es sich beispielsweise um das Erlernen eines Musikinstruments handeln.

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Einrichtung und Ausstattung

Besonderes Augenmerk bei der Einrichtung sollte auf der Sauberkeit der Sanitäranlagen sowie der Räume allgemein liegen. Eine Außenanlage zum Spielen ist sinnvoll. Des Weiteren sollte es Plätze geben, wo sich die Kinder zurückziehen können.

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Kann ich bei Ablehnung sofort auf Geldersatz klagen?

Grundsätzlich gilt im Verwaltungsrecht der Grundsatz, dass man sich zunächst gegen den Eintritt des Schadens wehren muss, bevor man dann Ersatzansprüche geltend macht. Dieser Grundsatz gilt bei der Kita-Klage nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz nicht. Da der für die Inanspruchnahme auch im Hinblick auf den Primärrechtsschutz zuständige Träger der Jugendhilfe als solcher gewöhnlich nicht über die Plätze in den Einrichtungen verfügt, könnte selbst im Fall des Obsiegens in einem Eilverfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nicht abzusehen sein, wann die Erfüllung tatsächlich möglich ist, insbesondere wenn  die Erfüllung abgelehnt wird, weil kein Platz verfügbar sei.

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Was kann ich tun wenn die alternative Kita überfüllt ist?

Wenn Ihnen ihr Wunschplatz verwehrt wird und stattdessen ein Alternativplatz angeboten wird, dann lohnt es sich immer einen genaueren Blick auf den Alternativplatz zu werfen. Dabei sollten Sie besonders das Verhältnis der Betreuer zu der Kinderzahl, die sie betreuen, vergleichen. Muss ein Betreuer in der alternativen Kita deutlich mehr Kinder betreuen, können Sie den dort zur Verfügung stehenden Platz mit der Begründung ablehnen, dass in Ihrer Wunschkita ein deutlich ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Betreuern und Kindern herrscht.

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Besteht der Anspruch auf einen bestimmten Kitaplatz?

Der Anspruch auf einen Kitaplatz beinhaltet nicht, dass es sich um einen Platz in einer bestimmten Kita handelt. Vielmehr bedeutet der tatsächliche Anspruch, dass das Kind einen Platz in einer Kindertagesstätte bekommt, die in einer angemessenen Entfernung zum Wohnort liegt. Nach der gängigen Rechtsprechung kommt es bei der Ermittlung der Angemessenheit der Entfernung nicht auf die tatsächliche Entfernung in Kilometern an, sondern vielmehr auf die Zeit, die die Eltern für den Weg von der Wohnung bis zur Kita brauchen. Demnach ist ein Weg von bis zu 30 Minuten noch zumutbar. Wichtig ist dabei jedoch, dass diese Berechnung der Zeit für den Weg immer mit den Transportmöglichkeiten zusammenhängt, die den Eltern zur Verfügung stehen. So können sich Eltern, die im Besitz eines Autos sind, nicht darauf berufen, dass der Weg zu Fuß oder mit dem ÖPNV länger als eine halbe Stunde dauert, wenn die Kita mit dem Auto mühelos in 30 Minuten zu erreichen ist.

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